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Ilanz, 8.2.12

Cinema Sil Plaz
Via centrala 2
7130 Glion / Ilanz

Erstmals ist in Ilanz eine Auswahl mit Beiträgen von look&roll zu sehen. Procap Grischun lädt herzlich zu einer Auswahlschau des Festivals ein. Alle Filme sind deutsch und französisch auch für Gehörlose untertitelt. Moderation und Ansprachen werden in Gebärdensprache übersetzt.

Im Kino existiert eine begrenzte Anzahl Rollstuhlplätze, so dass wir eine Reservation dringend empfehlen. Ein Behinderten-WC ist vorhanden.

Moderation:
Gerhard Protschka, Festivalleiter look&roll

Eintritt:
Kollekte

Anmeldung/Reservation:
Procap Grischun, Beraungsstelle Surselva
Frau Daniela Seiler, Casa Sulegl, 7165 Brigels
Telefon: 081 941 2532 oder per Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-MailMail

Anreise:
Das Cinema Sil Plaz befindet sich an zentraler Lage in Ilanz zwischen der Graubündner Kantonalbank und der Katholischen Kirche. Im hinteren Teil des Hauses Vieli, vorgelagert befindet sich das Cafe Sil Plaz. Es ist zu Fuss und im Rollsthul vom Bahnhof aus bequem in wenigen Minuten zu erreichen.

 

Programm

19.00h
Begrüssungsapero in der Kinobar

19.30h
Filmvorführung

Die lächelnden Gesichter von Anders und Harri

Anders & Harri
Johan Palmgren / Åsa Blanck
SWE 2008, 13’, Dokumentarfilm, OV/d/f
Anders und Harri sind die besten Freunde, die man sich denken kann. Sie gehen durch dick und dünn und beide lieben Musik. Anders liebt zudem auch Züge. Die beiden reisen nach Getå, wo sich vor langer Zeit das grösste Eisenbahnunglück der schwedischen Geschichte ereignet hat. Zwischendurch haben sie Meinungsverschiedenheiten, die nicht einfach zu beheben sind, denn es geht um Viel: Lässt sich Harri von Anders helfen, wenn er Angst hat, oder nicht?

Ein kleiner Junge in einem weissen Feld vor schwarzem Hintergrund

Mon petit frère de la lune
(Mein kleiner Bruder vom Mond)
Frédérick Philibert
F 2007, 7’, Animation, OV/d/f
Ein kleines Mädchen erzählt uns, warum ihr autistischer Bruder anders ist, als andere Kinder. Und sie erzählt uns davon, wie wunderbar es ist, wenn sie dennoch zu ihm findet.

 

Eine Frau im Rollstuhl beim Abendessen mit Freunden

Jak To Jest Być Moją Matką
(Wie es ist, meine Mutter zu sein)
Norah McGettigan
Polen 2007, 30', Spielfilm, OV/d/f
Monika, eine bekannte Journalistin, sitzt nach einer Amputation im Rollstuhl. Ihre Tochter Julia macht einen Film über sie. Bei der Premiere eskalieren die Dinge und die Beziehung der beiden wird auf die Probe gestellt. Eine Mutter muss lernen, dass ihre Tochter erwachsen wird und eigene Wege geht.

Ein gezeichnetes Pferd vor verschneiter Landschaft

Lydskygger
(Klangschatten)
Julie Engaas
NOR 2008, 7', Animation, OV/d/f
"Die meisten Leute denken, dass ich im Dunkeln lebe, aber vor meinen Augen ist nichts. Nur Luft." Hege Norset Blichfeldt, eine blinde Frau, erzählt uns in diesem hervorragend animierten Film davon, wie sie sich anhand von "Klangschatten" orientiert. Sehr eindrücklich und mit bezaubernden Bildern illustriert.

Eine junge, blonde Frau am Telefon

Over mijn lippen
(Über meine Lippen)
Janica Draisma
NL 2006, 14’, Dokumentarfilm, OV/d/f
Ein Film über das Sprechen, Stottern, Singen, Schweigen und Zuhören. Über Kommunikation. Wie geht man damit um, anders zu sprechen? Und wie reagieren wir auf Jemanden, der sich anders verhält, als die Norm es vorgibt. Die Wissenschaft bezeichnet Stottern als “neuromuskuläre Störung“ bei der Fehlfunktionen eines Muskels verhindern, dass Worte flüssig hervorkommen. Aber der Geist und das Unbewusste spielen auch eine Rolle. Wenn Du singst, stotterst Du nicht. Das ist das Wunder beim Stottern! „Über meine Lippen” wirft ein neues Licht auf Stotternde und ermöglicht uns eine interessierte und verständnisvolle Annäherung an dieses Phänomen. Vielleicht denken wir sogar grundsätzlich über unsere eigene Kommunikation nach. Denn wie auch immer: der Austausch mit Anderen spielt eine entscheidende Rolle in unserem Leben.

Ein Paar mit Behinderungen im Cafe

Rendez-Vous
Marcin Janos Krawczyk
PL 2006, 9’, Dokumentarfilm, OV/d/f
Ein kalter Wintertag. Eine Frau und ein Mann betreten ein Café. Er möchte Eis, sie Kuchen. Sie sehen zufrieden aus. Weil es sich nicht gehört, in einem Café nur zu essen und zu trinken, unterhalten sie sich. Aber über was? Über alles! „Einsamkeit ist das Schlimmste, wenn Du niemanden an Deiner Seite hast“, sagt Lukas. Ein schwebender Augenblick in einem Café, „man möchte, dass er anhält und anhält und anhält…