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look&roll fand erstmals im Oktober 2006 statt. Sie finden auf dieser Seite alle Filme, die gezeigt wurden. Unter jedem Film finden Sie Kontaktangaben zum Verleih oder zu RegisseurIn. Gerne beraten wir Sie und helfen Ihnen bei der Zusammenstellung eines speziellen Programms, falls Sie einen Filmabend durchführen möchten. Kontakt: Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailinfo(at)lookandroll.ch

 

Die Filme:

Lourdes im Hochzeitskleid mit ihrem Mann

Uno màs, uno menos
Eins mehr, eins weniger
Alvaro Pastor
E 2002, 21’, Spielfilm, Sp/d/f

Ana ist Journalistin und plant einen Dokumentarfilm über Lourdes, eine junge Frau mit Down-Syndrom, und Ana wird unversehens in eine fremde Welt gezogen. Lourdes träumt davon, Krankenschwester zu werden, eines Tages ihren Freund Carlos zu heiraten und mit ihm 9 Kinder zu bekommen. Was als erzwungene Arbeitsbeziehung beginnt, verwandelt sich zusehends in echtes Interesse und eine wahre Freundschaft.
Kontakt: web(at)agenciafreak.com

 

Foto von Jean-Claude Grenier

La longueur et la largeur du ciel
Dominique Margot
CH 1998, 26’, Dokumentarfilm, F/d/f

Ein Filmportrait über Jean-Claude Grenier, der trotz seiner körperlichen Einschränkungen (Glasknochenkrankheit) als Schauspieler und Zirkusartist lebt und arbeitet. (Freaks / ARCHAOS / Richard III / und zahlreiche andere). Ein charismatischer und brillanter Mann, dessen Wanderungen im Rollstuhl überall Spuren hinterlassen und der beim seinem Gegenüber nachhaltige Denkprozesse auslöst.
Kontakt: film.video(at)hgkz.ch

 

Ein tanzendes Mädchen mit Trisomie 21

Hands away
Sven Volz
D 2004, 3’, Dokumentarfilm ohne Dialog

Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Behinderungen entfalten ihre eigene, erfrischend authentische Bewegungssprache und zur wunderschönen Musik der Band « Interpol » ein Gefühl von Schwerelosigkeit.
Kontakt: mail(at)svenvolz.de

 

Foto des gehörlosen Hauptdarstellers

Closer
David Rittey
NZL 2004, 15’, Spielfilm, E/d/f

Nathan ist 15 und gehörlos. Der Tod seiner unlängst ertrunkenen Schwester geht ihm nach. Unfähig, seine Gefühle auszudrücken, fühlt er sich in der Kleinstadt, in der er lebt, isoliert und alleine. In diesem Versteckspiel der Gefühle verbirgt auch der Vater seine Trauer vor seinem Sohn und allen Anderen. In seiner verzweifelten Hoffnung, eine ähnliche Verbundenheit, wie mit seiner Schwester zu finden, wendet sich Nathan der 17-jährigen Liz zu. Sie scheint ihm einen Ausweg aus seiner Einsamkeit zu bieten. Als es Nathan allerdings nicht gelingt, sich anzupassen, kommen seine unausgesprochenen Emotionen wieder hoch.
Kontakt: mail(at)nzfilm.co.nz

 

Der Hauptdarsteller in seinem Quartier

DEF
Ian Clark
UK 2002, 14’, Spielfilm, E/d/f

Tony ist ein gehörloser Teenager. Er mag nicht mehr zur Schule gehen und er will auch keinen Job. Sein Traum ist es, Rapper zu werden. Die Jugendlichen aus der Nachbarschaft hänseln ihn und spielen ihm und seinem Freund Mike böse Streiche. Doch in seiner Fantasie ist Tony « Ice Finger », der gehörlose Rapper. Und während alle über seine Ambitionen lachen, macht Tony ernst damit…
Kontakt: simon(at)shortsinternational.com

 

Wallfahrtsfoto mit Behinderten

Po Cud
Jarek Sztandera
PL 2004, 18’, Dokumentarfilm, Polnisch/d/f

Eine Reise von Katowice in Polen nach Lourdes. Ein ganzer Zug voller Menschen mit Krankheiten und Behinderungen in Begleitung ihrer Angehörigen und eines Priesters. Eine Wallfahrt als Schwerstarbeit.
Kontakt: jareksztandera(at)yahoo.com

 

Die beiden Hauptdarsteller beim Picknick

Wackelkontakt
Eike Swoboda / Felix Engel
D 2004, 28’, Spielfilm, D/d/f

Falco, Mitte dreissig, arbeitslos, lethargisch, hat nur eine Leidenschaft : in der U-Bahn den Gesprächen seiner Umgebung zu lauschen und sie auf Band aufzunehmen. Anstatt den Kontakt zu anderen Menschen zu suchen, bleibt er lieber alleine. Das funktioniert so lange, bis er auf Anja trifft. Das genaue Gegenteil von ihm : direkt, launisch, lebenslustig und mit einem grossen Traum: Fotografin zu werden.
Kontakt: eike(at)molton.net

 

Foto von Elena Wiele beim Karate

Körpergedächtnis
Kathia Scholz
D 2004, 14’, Dokumentarfilm, D/d/f

Unser Körper lernt, Bewegungsmuster zu speichern, indem Bewegungsfolgen so oft repetiert werden, bis sie sich in das Körpergedächtnis eingeschrieben haben. Was wenn dieses Körpergedächtnis Lücken aufweist? Was wenn jede Handlung, jeder Schritt, jede Bewegung immer wieder aufs Neue über das denkende Gehirn abgerufen werden muss? Der Film handelt von der besonderen Auseinandersetzung mit einem 'geschädigten' Körper, der all das nicht können soll, was er kann. Er erzählt die Geschichte einer Frau, die die Normalität mit ihrem Körper lebt.
Kontakt: kathiascholz(at)gmx.net

 

Filmstill

The man who couldn’t dance
Der Mann, der nicht tanzen konnte
Barry Prescott
NZL 2004, 10’, Spielfilm, E/d/f

Alge träumt davon, ein guter Tänzer zu sein. Ausgerechnet er, der keine Beine hat! Seine Schwester Sue gibt sich alle Mühe, ihn bei der Verwirklichung seiner Träume zu unterstützen. Nach einem höchst peinlichen Zwischenfall bei einer Tanzveranstaltung für Behinderte ist er nahe daran, aufzugeben. Allerdings kommt ihm dann eine raffinierte Lösung seines Problems in den Sinn…
Kontakt: mail(at)nzfilm.co.nz

 

Foto des kleinwüchsigen Vaters

El gran Zambini
Igor Legarreta / Emilio Pérez
E 2005, 10’, Spielfilm ohne Dialoge

In den Überresten eines ehemaligen Zirkus am Rand einer grossen Stadt lebt noch eine Artistenfamilie. Der Vater ist kleinwüchsig und seine Tochter schämt sich für seine Behinderung. Da präsentiert der Vater eine riesige Überraschung, die seine Tochter dazu bringt, ihn wirklich zu bewundern!
Kontakt: web(at)agenciafreak.com

 

Foto des Hauptdarstellers

Antonio’s Breakfast
Antonios Frühstück
Daniel Mulloy
GB 2005, 16’, Spielfilm, E/d/f

Er ist nicht in der Lage, sich selbst anzukleiden, selber zu essen, sich selber zu bewegen oder selbst zu atmen. Deswegen ist Antonios Vater von seinem Sohn abhängig. Die beiden wohnen im 14. Stock und Antonio möchte manchmal am liebsten davonlaufen und viel Zeit mit seinen Kumpels verbringen. Aber das würde er niemals tun…
Kontakt: info(at)sisterfilms.com

 

Foto eines Mädchens, das gebärdet

La goutte d’eau
Der Wassertropfen
Carole Sionnet
F 2005, 9’, Dokumentarfilm in Gebärdensprache

Die Geschichte eines Wassertropfens vom Moment, da er als Regentropfen zur Erde fällt bis zu dem Moment, wo er unter den Strahlen einer heissen Sonne aus dem Meer verdampft. Erzählt in Gebärdensprache.
Kontakt: carolesionnet(at)yahoo.fr

 

Filmstill

Une histoire vertebrale
Jérémy Clapin
F 2004, 10’, Animationsfilm ohne Dialoge

Ein Mann, allein mit seiner physischen Besonderheit: er hat den Kopf nach vorne gebeugt und kann nur den Boden ansehen. Sein Traum: eine Frau zu finden, die ihn nimmt, wie er ist, denn momentan begleitet ihn nur sein Hund durchs Leben. Aus dem Fenster seiner kleinen Wohnung sieht er nach unten und just in diesem Moment sieht eine Frau aus der Wohnung unter ihm nach oben. Sie kann nur nach oben sehen und ihr Lebensgefährte ist ein kleiner Vogel. Das ist die Chance seines Lebens! Er muss die Frau unbedingt treffen…
Kontakt: strapontin(at)strapontin.com

 

Hände, die die Sprache LORMEN benutzen

Lormen
Julia Daschner
D 2004, 4’, Dokumentarfilm ohne Dialog

Ein taubblindes Ehepaar im Gespräch. Im Hör- und Sehsinn stark beeinträchtigt, bedienen sie sich des « Lormens », eines Tastalphabets, bei dem Buchstaben und Syntax in die Hand getippt werden. Bei dem Versuch, eine taktile Kommunikationsform mit einem audiovisuellen Medium aufzugreifen und begreifbar zu machen, stösst der Film jedoch an seine medialen Grenzen.
Kontakt: dilger(at)khm.de

 

Der blinde Hauptdarsteller beim Fotografieren

Les pinces à linge
Die Wäscheklammern
Joël Brisse
F 1997, 22’, Spielfilm, F/d/f

Der 15-jährige Alban ist blind. Zwischen Elternhaus und Schule hat er sich seinen Alltag eingerichtet, seine Behinderung trägt er mit Selbstironie und Gelassenheit und er ist in der Schule gut integriert. Eines Tages gewinnt er als Preis für besondere Leistungen in der Schule einen Fotoapparat, und er muss feststellen, dass ihm nicht alles im Leben ohne weiteres zugänglich ist. Ob dies auch im Bezug auf Marie-Luce gilt, in die er sich zu verlieben beginnt?
Kontakt: joelbrisse(at)wanadoo.fr

 

Foto eines Glasauges

Anophtalmus
Katharina Pethke
D 2005, 7’, Dokumentarfilm ohne Dialoge

Die Kamera begleitet in diesem ausgesprochen ästhetischen und beeindruckenden Film den Herstellungsprozess eines Glasauges. Vom Rohstoff zum kosmetischen Hilfsmittel durch eine handwerkliche Spitzenleistung.
Kontakt: dilger(at)khm.de

 

Ein blinder Jugendlicher zielt mit einer Pistole auf die Kamera

Dimmer
Talmage Cooley
USA 2005, 13’, Dokumentarfilm, E/d/f

„Dimmer“ wirft einen Blick auf das Leben von Mike, einem blinden Teenager, der zusammen mit der selbstbewussten Gang seiner ebenfalls blinden Freunde in den tristen Vororten von Buffalo NY aufwächst. Mit toller Filmmusik von „Interpol“. Die Originalsprache ist Englisch, die Untertitel sind in deutscher und französischer Sprache.
Kontakt: talmagecooley(at)mac.com

 

Das sehbehinderte Mädchen steht auf dem Sprungbrett

Better or worse
Besser oder schlechter
Jocelyn Cammack
UK 2000, 9’, Spielfilm, E/d/f

«Better or Worse?» erforscht die Welt der achtjährigen Rachel, die mit einer Reihe von Experimenten versucht, sich den Sinn ihres beeinträchtigen Sehvermögens zu erklären. Zwischen dem verständlichen Interesse einer Achtjährigen, normal zu sein und der Erfahrung eines visuellen Chaos im Alltag thematisiert der Film anhand des wiederkehrenden Motivs eines Sprungbretts reale und gedankliche Ideen von Perspektive. Rachels Kampf für die Verbesserung ihres Sichtfelds beschreibt das Leben und das Lebensgefühl in einer durch Sehstörungen limitierten Welt.
Kontakt: jo.cammack(at)virgin.net

 

Foto der Reisegruppe auf einem Parkplatz

En route, mauvaise troupe
Auf geht’s, schlapper Haufen!
Camille Bialestowski
F 2003, 18’, Spielfilm, F/d/f

Antoine will mit seiner Freundin in Urlaub fahren. Vorher muss er aber noch die drei behinderten «Trottel», um die er sich beruflich kümmert, in ein Ferienlager bringen. Nicht ganz einfach, denn seine eigenwilligen Schützlinge haben etwas ganz anderes im Sinn.
Kontakt: fanny.lesage(at)femis.fr

 

Der Drummer bei der Arbeit

God save the Queen
Matt Hulse
UK 2002, 4’, Musikvideo in Gebärdensprache

Als das Lied «God save the Queen» der Sex Pistols 1976 die britischen Hitparaden anführte, wurde es im Radio verboten. Hörende und Gehörlose konnten eine gemeinsame Erfahrung machen : sie konnten das Lied nicht hören. An seiner Stelle gab es im Radio einen Moment der Stille. Dieser Film macht die freche und revolutionäre Botschaft des Songs sichtbar, indem er den Punk-Klassiker in Gebärden und Bilder umsetzt.
Kontakt: unconsoled(at)hotmail.com

 

Zwei blinde Jugendliche im Gespräch

Le reflet
Léonore Baud
CH 2005, 17’, Dokumentarfilm, F/d/f

„Ich schäme mich ein bisschen, ohne Brille zu sein. Ich sehe nichts, und ausserdem gefällt es mir, eine Brille zu tragen. Ich schäme mich ein bisschen, mein Gesicht zu zeigen, das nichts sieht“ sagt der blinde Nuno mit grosser, schwarzer Sonnebrille frontal in die Kamera. Léonore Baud filmt für „Le reflet“ einige Teenager, die meisten von ihnen blind, aus einer Klasse Behinderter beim Turnunterricht. Im Ballspiel entwickeln sie eine möglichst genaue Orientierung im Raum. Sie reden mit erstaunlicher Offenheit und Reife über ihre Behinderung und erklären, wie sie die Welt um sich herum wahrnehmen.
Kontakt: L101083(at)hotmail.com

 

Ein Kind erzählt mit seinen Händen

Aegypten
Kathrin Resetarits
A 1999, 10’, Dokumentarfilm, D/d/f

„Aegypten“ ist ein Film fast ohne Ton über gehörlose Menschen bzw. ihre Gebärdensprache: eine Sprache, die (wie die altägyptischen Hieroglyphen) das symbolische Bezeichnen mittels Worten mit dem mimetisch-analogen Bezeichnen durch bildhafte Gesten verbindet. Nüchterne Schwarzweißaufnahmen zeigen, wie "Hai", "Witwe", "Marilyn Monroe", eine James-Bond-Szene, ein Wienerlied oder die Geschichte einer Schatzsuche zweier Ägypten-Urlauber in Gebärdensprache ausschauen, und sind eine - ganz kleine, andeutungshafte - Einführung in eine unvertraute Wahrnehmungsweise, in der man die tönende Welt sieht, ohne zu hören. (Drehli Robnik)
Kontakt: office(at)sixpackfilm.com

 

Gebärdende Hände

Bewogen
Leendert Pot / Anja Hiddinga
NL 2005, 25’, Dokumentarfilm in Gebärdensprache (NL)

Eine Auswahl von Gedichten der niederländischen Gebärdenpoeten Wim Emmerik und Giselle Meyer, von den Künstlern selbst interpretiert.
Kontakt: film(at)geelprodukt.nl