Zwei Personen sitzen am Tisch gegenüber von einander und Essen. Auf dem Bild steht gross Workshop.
 

«KOLLEKTIVE BEFREIUNG UND ZUGÄNGLICHKEIT JENSEITS VON SICHTBARKEIT»

Unser Workshop behandelt die Zugänglichkeit und kollektive Befreiung für Menschen mit (unsichtbaren) Behinderungen im Film. Zu Beginn machen wir Übungen, um unsere Bedürfnisse genauer zu verstehen und sie für die Zusammenarbeit ausformulieren zu können. Anschliessend besprechen wir, wie Film nicht bloss Sichtbarkeit sondern auch Zugehörigkeit schaffen kann. Wir befassen uns mit passenden Filmausschnitten zur Ästhetik von Zugänglichkeit und weiteren Begriffen und diskutieren sie gemeinsam.

 

 

Datum: 01. Juni 2024, 14:00 –17:00
Ort: kHaus Basel 
Eintritt: Kostenlos (auf Anmeldung)
Sprache: Deutsch mit Übersetzung in DSGS

 

 

ZUGÄNGLICHKEIT

Der Raum bietet Rollstuhlplätze, einen hindernisfreien Zugang und hindernisfreie Toiletten. Alle Filme werden mit Audiodeskription sowie deskriptiven Untertiteln präsentiert. Der Workshop wird in Gebärdensprache übersetzt. Es wird regelmässige Pausen geben von insgesamt 30 Minuten. 

 

 

Anmeldung unter info(a)lookandroll.ch

 

 

Workshopleitung

 

Florin Garzotto (keine Pronomen/er) ist ein behinderter, weisser, transgeschlechtlicher, queerer, multimedialer Künstler und Aktivist. Er lebt und studiert Kunst und Kunstvermittlung in Luzern. Florins letztes Videoessay beschäftigt sich mit neuroqueerem Unmasking, ausserdem beschäftigt er sich mit Themen wie Abolition, Disability Justice, Transformative Justice, Sexualität und vielem mehr. 

Florin ist autistisch und hat ADHS, eine K-PTBS und ein myofasziales Schmerzsydrom. Wobei er ADHS lieber Fokusschwierigkeiten und K-PTBS lieber Komplexer-Traumatischer-Stress (KTS) nennt.

 

Fini Ledermann (iel, er, keine Pronomen) ist weiss und queer. Fini macht ganz viel Theater im Leben, das letzte Projekt hiess fini(a)icloud.com. Neben dem Theater beschäftigt sich iel viel mit Kräutern, Kochen und Fermentieren in einem kleinen Essenskollektiv (Nettle Twinks) und bald mit Friends Dinners. Momentan arbeitet er im Radio LoRa und lebt in Zürich. Zusammen haben Florin und Fini diesen Sommer die Neuroqueer-Treffen initiiert, die bisher viermal in Zürich stattgefunden haben.

Am liebsten hat Fini die Selbstbezeichnung neurospicy. 

Fini hat AuDHD (ADHS + autistisch) und ist chronisch krank (5 Jahre Pfeifferisches Drüsenfieber, Katzenkratzkrankheit).