Ein Pärchen sitzt aneinander gekuschelt und glücklich lächelnd auf einer Bank im Café
 

Ein kalter Winter­tag. Eine Frau und ein Mann be­treten ein Café. Er möchte Eis, sie Kuchen. Sie sind zu­frie­den und weil es sich nicht gehört, im Café einfach nur zu essen und zu trinken, unter­halten sie sich auch. Und zwar über fast alles! «Ein­sam­keit ist das Schlimmste», sagt er. Ein schwe­bender und sanf­ter Augen­blick in einem Café, von dem «man sich wünscht, dass er dauert und dauert und dauert.»
look&roll 2008, 1. Preis der Jury

Begründung der Jury:
Die Jury ist ein­­stim­mig der Mei­­nung, dass der erste Preis an ein klei­nes Meister­­werk mit her­vor­­ragen­der Dar­­stellung und Ins­zen­ierung geht. Ein Film, der sich durch eine wunder­­bare Ein­heit al­ler Elemente aus­­zeich­net: Idee, Erzähl­weise, Musik, Kamera­­füh­rung und Be­leuchtung. Er schafft es, eine uni­­ver­­selle Aus­­sage zu ver­­mit­teln. Jeder von uns könn­te an die­sem Tisch sitzen. Da­durch wird eine Gemein­­sam­keit zwischen den Dar­­stellern und den Zu­schauern ge­schaf­­fen. Flies­sende Grenzen zwischen Realität und Inszenierung schaf­­fen einen hohen Grad an Authentizität.

Zum Film (Fassung mit englischen Untertiteln, Filmstart nach ca 90 Sekunden Vorspann)